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Das neueste Cloud-basierte IoT-Betriebssystem verbessert Flexibilität, Effizienz und Qualität

  • Die neue MindSphere Version 3.0 auf Amazon Web Services (AWS) bietet Zugriff auf Siemens APIs und AWS Cloud Services für eine schnellere Entwicklung
  • Simotics IQ: Neues IoT-Konzept für Motoren
  • Neuer Partnerfinanzierungsservice zur Förderung der Implementierung von Industry 4.0
  • Studie bestätigt jährliche Produktivitätssteigerung durch Digitalisierung von bis zu 9.8 Prozent

Steigende Forderungen der Verbraucher nach individuellen, qualitativ hochwertigen Produkten zu günstigen Preisen stellen Industrieunternehmen vor neue Herausforderungen, die nur durch Digitalisierung gelöst werden können.

"Mit dem Digital Enterprise Portfolio wurden die technischen Voraussetzungen für Industry 4.0 geschaffen. Für eine erfolgreiche Umsetzung von Industry 4.0 brauchen wir nun ein erweitertes Modell für partnerschaftliche Zusammenarbeit, die auf gegenseitigem Respekt basiert: Großkonzerne liefern Plattformen und Komponenten, mittelständische Unternehmen entwickeln auf dieser Basis eigene Lösungen und Geschäftsmodelle und beenden diese Kunden integrieren diese in ihre digitale Wertschöpfungskette "

erläuterte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG auf der SPS IPC Drives.

Auf der Messe wird Siemens eine Reihe von Innovationen präsentieren, um die Markteinführungszeit zu verkürzen und die Flexibilität, Effizienz und Qualität in der Prozess- und Fertigungsindustrie zu verbessern.

Sie reichen von der neuen Version 15 des Engineering Framework TIA Portal über das IoT-Konzept für Motoren Simotics IQ bis zur neuen Version 3.0 des Open-Cloud-basierten IoT-Betriebssystems MindSphere. Darüber hinaus bietet Siemens Finanzdienstleistungen wie Pay-per-Use-Modelle an, die die Implementierung digitaler Lösungen insbesondere für mittelständische Unternehmen vereinfachen sollen.

Wie Siemens auf der Messe zeigen wird, hilft die Digitalisierung kleinen und mittelständischen Unternehmen bereits heute, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Möglich macht dies das Digital Enterprise-Angebot des Unternehmens, das Lösungen für den digitalen Zwilling über die gesamte Wertschöpfungskette, das Open-Cloud-basierte IoT-Betriebssystem MindSphere und das weltweit führende Automatisierungsportfolio umfasst.

Auf dem Siemens-Stand auf der Messe wird die neue MindSphere Version 3.0 vorgestellt. Jetzt ist es erstmals bei Amazon Web Services (AWS) verfügbar und verbindet die globale Skalierbarkeit des führenden Siemens-Automatisierungsportfolios mit AWS, dem führenden Anbieter von Cloud-Services. Die neue Version bietet eine effizientere Entwicklungsumgebung mit einer offenen API (Application Programming Interface), erweiterten Analysen und erweiterten Konnektivitäten, die eine schnellere Entwicklung robuster Industrial IoT-Lösungen ermöglichen.

Ebenfalls neu ist die Version 15 des Engineering-Framework TIA Portal (Totally Integrated Automation) mit dem Fokus auf neue praktische Digitalisierungsfunktionen zur Verkürzung von Engineering-Zeiten. Dazu gehören die Integration von Handling-Funktionen und die Anbindung und Programmierung von Robotern.

Mit der Einführung von Simotics IQ hat Siemens ein IoT-Konzept für Motoren entwickelt. Damit können Anwender Daten wie Betriebs- und Statusparameter von Niederspannungsmotoren an MindSphere übertragen. Basierend auf diesen Daten liefert die Simotics IQ MindApp wertvolle Analyseergebnisse und liefert nützliche Informationen wie Handlungsempfehlungen für die rechtzeitige Planung von Wartungsarbeiten oder schnelle Reaktionswarnungen zur Vermeidung von kostspieligen Anlagenstillständen. Die so gewonnene Transparenz hilft, die Effizienz zu steigern und die Produktivität zu steigern.

Die neue Generation der Simotics SD-Motoren wird erstmals von Simotics IQ profitieren. Auf der Messe wird die Konvergenz zwischen der virtuellen und der realen Produktion gezeigt. Das Exponat zeigt eine Hochleistungs-Füll- und Verschließmaschine für die Pharmaindustrie von Bausch + Ströbel. Das Unternehmen plant, integrierte Hardware- und Softwarelösungen von Siemens einzusetzen, um 30 2020 XNUMX prozentual effizienter zu machen, indem es die Digitalisierung konsequent über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg anwendet - von Design und Layout über Simulation und Optimierung im hauseigenen Virtualisierungszentrum. bis zur Inbetriebnahme und Service.

Studie bestätigt jährliche Produktivitätssteigerung durch Digitalisierung von bis zu 9.8 Prozent

Fertigungsunternehmen auf der ganzen Welt stehen vor der Herausforderung, die digitale Transformation zu finanzieren, die teilweise erhebliche Investitionen erfordert. Die enormen Produktivitätsgewinne, die durch die Digitalisierung möglich wurden, sind in einer neuen Studie mit dem Titel "Der Digitalisierungsproduktivitätsbonus: Sector Insights" von Siemens Financial Services (SFS) skizziert. Laut dem Papier können Hersteller eine jährliche Produktivitätssteigerung durch verringerte Herstellungskosten erzielen, die bis zu 9.8 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen.

Dies wird erreicht, indem ihre Produktionssysteme automatisiert und digitalisiert werden und so die Produktionsproduktivität verbessert wird.

Unternehmen können diese freigesetzte Liquidität nutzen, um in andere Bereiche wie neue Technologien zu investieren und diese im Laufe der Zeit zu finanzieren. Im Rahmen des Programms "Financing 4.0" bietet SFS maßgeschneiderte Pay-per-Use-Modelle und Finanzierungen für Softwarelösungen, die Unternehmen den langfristigen Übergang zu digitalen Technologien der neuen Generation ermöglichen.

Prozessindustrie Informer

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