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Reduzierung der Energieabgabe von Werkzeugmaschinen

rittal blue e + chiller

Kein Unternehmen sollte jemals den hohen Energieverbrauch von Werkzeugmaschinen unterschätzen. Allein Kühlgehäuse und -spindeln machen in der Regel mehr als 15 Prozent der jährlichen Energiekosten eines Unternehmens aus.

Eine Testinstallation an einer CNC-Drehmaschine hat gezeigt, dass Rittal Blue e + Chiller den Energieverbrauch erheblich senken und gleichzeitig einfach und benutzerfreundlich sind.

Die Bosch Rexroth AG, ein traditionsreiches globales Fertigungsunternehmen, betreibt am Hauptsitz im bayerischen Lohr am Main die Energieeffizienzberatung GoGreen.

Ziel von GoGreen ist es, die Energieeffizienz der Produktionsanlagen des Unternehmens weltweit zu überprüfen und zu verbessern. Zu diesem Zweck arbeitet GoGreen eng mit Instituten und Technologiepartnern wie Rittal zusammen, um mögliche Lösungen zu testen.

Eines der wichtigsten Forschungsprojekte, an denen GoGreen beteiligt ist, ist das Projekt „Eta-Fab“ (Energieeffizienz-, Technologie- und Anwendungszentrum) an der Technischen Universität Darmstadt.

Das Projekt wird vom Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der Universität geleitet. Eine Anlage, die die Bedingungen und Prozesse im Rexroth-Werk in Elchingen genau nachbilden kann, um potenzielle Innovationen in Bereichen wie der Verbesserung der Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen effektiv und genau zu testen.

CNC-Drehmaschinen nachrüsten

Im Werk Elchingen werden unter anderem Hydraulikpumpen und -motoren für mobile Arbeitsmaschinen hergestellt. Viele der Komponenten für die Hydraulikaggregate werden auf einer CNC-Drehmaschine hergestellt, die eine Gesamtanschlussleistung von 75 kVA hat und im Dreischichtbetrieb bis zu sechs Tage die Woche läuft.

CNC-Drehmaschinen müssen ihre Spindeln kühlen, um die von der Antriebstechnik erzeugte Wärme abzuleiten - und dies wird typischerweise durch Flüssigkeitskühlung erreicht.

Das GoGreen-Team untersuchte, welche Auswirkungen der Austausch der vorhandenen Kompressorkühleinheit auf die Drehmaschine durch einen neuen Rittal Blue e + Chiller haben würde. Der Blue e + liefert das Kühlmedium und sein Gleichstromkompressor, der von einem Wechselrichter gesteuert wird, erzeugt die erforderliche Kühlleistung in der Kältemaschine. Ein Kreislauf transportiert dann das Kühlmedium zu den Spindeln.

Eine beeindruckende Steigerung der Energieeffizienz

Der Test hat gezeigt, dass der Blue e + den Energieverbrauch erheblich senken kann. Leo Pototzky, GoGreen-Projektleiter bei Bosch Rexroth, sagte zu dem Versuch: „Der Rittal Blue e + -Kühler verbraucht 50 Prozent weniger elektrische Energie als der alte Wasserkühler, während die Einsparung durch das Kühlaggregat im Gehäuse sogar 80 Prozent überstieg. Dieses Beispiel zeigt uns, dass in vielen Branchen noch ein großes Potenzial besteht. “

Einfache Bedienung

Die Studie hat auch gezeigt, wie einfach die Bedienung des Blue e + ist. Das Bedienfeld mit seinem Touch-Display kommuniziert mit den Bedienern im Klartext und in bis zu 21 verschiedenen Sprachen. Dies bedeutet, dass die Bediener klare Informationen und Statusaktualisierungen erhalten, die es ihnen ermöglichen, schnell auf Probleme zu reagieren.

Die Blue e + App kommuniziert mit den Kühlgeräten über NFC (Near Field Communication, ein internationaler Übertragungsstandard auf Basis der RFID-Technologie für den kontaktlosen Datenaustausch), sodass wichtige Informationen drahtlos übertragen werden können. Eine Funktionalität, die besonders wichtig ist, wenn mehrere Kältemaschinen konfiguriert wurden. Es ermöglicht dem Bediener eine einfache Betriebsüberwachung und bei Bedarf eine schnelle Reaktion.

Weitere Informationen unter www.rittal.co.uk und www.friedhelm-loh-group.com oder auf Twitterrittal_ltd.

Rittal Ltd

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