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Neuer PROFIdrive Profiltester und ENCODER Profil erschienen

PROFIdrive

Interoperable, standardisierte und herstellerneutrale Antriebsschnittstelle für zeitkritisches Netzwerk (TSN);

Encoderprofil erweitert mit interoperabler Sicherheitsschnittstelle.

Drive-Profile befreien das Anwenderprogramm von gerätespezifischen Details. Je vielfältiger und umfassender ein Antriebsprofil verwendet werden kann, desto größer ist der Nutzen. Mit sechs Anwendungsklassen für PROFIBUS- und PROFINET-Topologien deckt PROFIdrive ein sehr breites Anwendungsspektrum ab. Der neue V5.1-Profiltester kombiniert eine extrem einfache Bedienung mit Unterstützung bei der Entwicklung und Zertifizierung und kann nun auch die antriebsbasierte Sicherheit testen. Das neue V4.2-Encoderprofil wurde ebenfalls veröffentlicht. Die technischen Spezifikationen finden Sie auf der PI Webseite (PROFIBUS & PROFINET International).

Jeder Hersteller und jeder Maschinenbediener ist heute bestrebt, Zeit und Geld zu sparen, indem er sowohl allgemeine als auch hausinterne Standards so konsequent wie möglich anwendet. Insbesondere die Automatisierung kann stark von Standards profitieren, da sie die Komplexität reduzieren - in Hardware und Software werden nur diejenigen Komponenten individualisiert, wo noch kein Standard existiert.

Vom Engineering über die Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Diagnose bis hin zur Systemerweiterung: Der konsequente Einsatz von bewährten und bekannten Konventionen, Normen und Normen vereinfacht und beschleunigt alle Phasen des Maschinenbaus und der Instandhaltung.

Eine interoperable, standardisierte und herstellerneutrale Antriebsschnittstelle ...

Auf der Antriebsebene ist vermutlich das herstellerunabhängige Antriebsprofil PROFIdrive das beste Beispiel für eine erfolgreiche Standardisierung. Mit einer für den Anwender leicht verständlichen Oberfläche deckt es alle industriell relevanten Anwendungsbereiche von drehzahlvariablen Antrieben ab. Dies reicht von der einfachen Drehzahlregelung für Standardantriebe bis hin zu Positionieraufgaben, vom Einsatz antriebsintegrierter Technologiefunktionen über Servoanwendungen im Werkzeugmaschinenbau bis hin zu hochperformanten Achsgruppen komplexer Motion Control-Anwendungen mit Positionssynchronität.

Zu diesem Zweck definiert das PROFIdrive-Profil eine allgemeingültige Antriebsschnittstelle sowie die entsprechende Funktionalität des Antriebs. Damit die Anwender nur mit den für ihre Anwendung relevanten Daten und Signalen arbeiten müssen, werden Antriebsaufgaben, die sich in der Praxis ergeben, in sechs Anwendungsklassen unterteilt. Trotz seines umfassenden Ansatzes und seiner Eignung für eine Vielzahl von Anwendungen bleibt das PROFIdrive-Profil im praktischen Einsatz sehr überschaubar.

... für zeitsensibles Networking

Das Anwendungsmodell, auf dem das PROFIdrive-Profil basiert, ist unabhängig vom Kommunikationsmedium konzipiert und implementiert. Durch die Trennung der Anwendungs- und Kommunikationsebenen profitieren Anwender des PROFIdrive-Profils von Weiterentwicklungen und Leistungssteigerungen in der Kommunikationstechnik - ohne dass bestehende Anwendungsprogramme geändert werden müssen.

Dass dies tatsächlich in der Praxis funktioniert, beweist der Schritt von PROFIBUS-Anwendungen zu Ethernet-basierten Topologien: Aus Sicht des Anwenderprogramms ist der Datenaustausch mit den Antrieben unter PROFIBUS und PROFINET identisch; Änderungen der Steuerung der Antriebe sind beim Umschalten von PROFIBUS auf PROFINET nicht notwendig.

Durch diesen generischen Modellansatz profitieren PROFIdrive-Anwender heute von Gigabit-Ethernet-Varianten oder Wireless Industrial WLAN, die zunehmend in industriellen Anwendungen und zukünftig von neuen Kommunikationstechnologien wie TSN (Time Sensitive Networking) und parallelen OPC-UA-Anwendungen eingesetzt werden.

Internationale Standards und Zertifikate gewährleisten die herstellerneutrale Interoperabilität von Geräten und Systemen

Seit 2007 wurde das PROFIdrive-Profil in IEC 61800-7 standardisiert. Die Interoperabilität von Hard- und Software verschiedener Produktserien und Hersteller ist gewährleistet, wenn die PROFIdrive-Implementierungen der beteiligten Geräte und Systeme das PI-Zertifikat tragen. Es wird von Pi-autorisierten Testlaboren erteilt.

Der "PROFIdrive Profile Tester" steht als einheitlicher Standard bei der Entwicklung und dem Test von PROFIdrive-fähigen Antrieben zur Verfügung. Dieses Tool überprüft die Kompatibilität mit der Profilspezifikation und stellt dadurch die herstellerneutrale Interoperabilität aller für das PROFIdrive-Profil relevanten Funktionen eines Antriebs sicher.

Mit der neuen Version V5.1 werden unter anderem PROFIdrive auf PROFIsafe-Tests (STO, SS1, SS2, SOS, SLS), erweiterte Alarmdiagnosetests, Encoder-V4.2-Testfälle und weitere neue Features mit aktuellen Testskripten durchgeführt

Encoder-Profil vereinfacht den Geräteaustausch

Die neue Version 4.2 des Encoder-Profils für PROFIBUS- und PROFINET-Kommunikation wurde um Sicherheitsfunktionen erweitert; Damit gibt es jetzt auch eine interoperable Sicherheitsschnittstelle. Damit können System- und Maschinenhersteller auf ein umfangreiches Portfolio an interoperablen Gebern mit PROFINET- und PROFIBUS-Schnittstelle zurückgreifen, was Zeit und Kosten spart.

Interoperabilität bedeutet, dass Antriebe / Encoder unterschiedlicher Hersteller an einer Steuerung betrieben werden können, ohne dass die Motion-Applikation modifiziert werden muss. In SPS-basierten Motion-Anwendungen kann dies Zeit und Geld sparen, da es möglich ist, einsatzbereite Funktionsblöcke zu verwenden; Bei speziellen Motion Controllern wie CNC- und RC-Controllern wird PROFIdrive benötigt, um sogar einen Antrieb anzuschließen.

www.profibusgroup.com

Die PROFIBUS-Gruppe

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